über mich


Wie komme ich dazu, Trauerreden zu halten?

Im Jahr 2010 verstarb plötzlich ein guter Freund von mir mit knapp 34 Jahren. Da wir eng befreundet waren, fragten mich seine Eltern, ob ich die Trauerrede für ihn halten könnte, da ein kirchlicher Pastor nicht in Frage kam. Dies kam für mich völlig unerwartet. Zwar hatte ich jahrelange Erfahrung als ehrenamtlicher Redner und Dozent und hielt fast wöchentlich zu unterschiedlichsten Themen Vorträge, aber eine Trauerrede war noch nicht dabei. Könnte ich das? Da ich den Eltern gerne helfen und etwas Trost spenden wollte, entschied ich mich die Rede zu halten.

 

Ein paar Tage später war es dann soweit: Mit zittrigen Knien stand ich vor ca. 200 Personen und hielt die Rede. Dies war eine besondere Erfahrung für mich, denn ich spürte, etwas wirklich Sinnvolles und Tröstendes für die Hinterbliebenen tun zu können. Das nährte in mir den Wunsch, zukünftig in diese Richtung noch aktiver zu werden.

 

Nachdem ich einige Jahre als ehrenamtlicher Trauerredner hauptsächlich in Bekannten- und Freundeskreis zur Verfügung stand, startete ich im Jahr 2018 als selbstständiger Trauerredner im Münsterland und Umgebung.

 

Nachfolgend ein paar Stationen, die mich zu meiner Tätigkeit als Trauerredner führten:

 

Ehrenamtliche Tätigkeit

 

  • 2000: Start als Dozent für Rhetorik-Kurse
  • 2001: Teilnahme am Vertiefungskurs für Seelsorger und Öffentliche Redner
  • 2010: Beginn der Tätigkeit als freier Trauerredner
  • 2017: Vertiefungskurs "Trauerredner" bei Daniel Mossa

 

Selbstständige Tätigkeit 

 

  • 2018: Start als selbstständiger Trauerredner